Home » Messerschmied » Fleischmesser als optisches Schmankerl

So dieses Wochenende hab ich endlich mal wieder genügend Zeit zum schmieden. Gestern Freitag 09.03 gings los. Zum Anfang mal eine Monostahlübung mit 1.2210. Schon fast fertig mit dem Schmieden und die Klinge super dünn fängt irgend etwas am Essentisch an zu rattern natürlich die Klinge im Feuer, hab ich sofort danach gesucht was da nun rattert. Das Ende dies Liedes könnt Ihr euch ja denken. Sch…. Also nochmal von vorne und diesmal nur Konzentration auf das schmieden und von nichts ablenken lassen. Das Damastpaket das ich vorbereitet habe kommt also erst am Samstag zum Einsatz da gibts dann aber ne eigene Gallerie.

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About

1995 bin ich zum Messermachen bzw. dem Schmieden gekommen, als ich auf einem Dorffest einen Schmied zusah. Da ich nie zufrieden mit der Schneidleistung, teils auch hochpreisiger industriell gefertigter Messer war, hab ich beschlossen mich mit diesem Thema auseinader zu setzten. Es folgte ein Messerschmiedekurs und ein Werkzeugschmiedekurs, viele Bücher und schon war Blut geleckt. Ich lernte mir selbst das feuerschweissen und in den darauffolgenden Jahren erlangte ich das Wissen über Härtetechniken, Damaststahl, Mokume Gane sowie Holzbearbeitung. Inzwischen habe ich meinen Metallbau-Meister. Schmieden ist zum festen Bestandteil meines Lebens geworden.
Es ist immer wieder faszinieren wie aus einem Stück Stahl mit einfachsten Mitteln in Handarbeit ein Kunstwerke entsteht.

One thought on “Fleischmesser als optisches Schmankerl

  1. Chriss sagt:

    Oooooh ja, dieses rattern…

    Hey, ein Vorschlag: bevor wie das nächste mal (sehr früh!) anfangen, wird das Dingens an diversen Punkten angeschweißt. Und dannnn….!!!

    😀

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